Prostata

Interdisziplinäres Prostatateam

 

Das Interdisziplinäre Prostatateam ist eine Kooperation von Ärzten verschiedener Fachrichtungen mit Spezialkompetenz im Bereich Prostatavorsorge, Diagnostik von Prostaterkrankungen und Therapie von Prostaterkrankungen.

 

 

Das Interdisziplinäre Prostatateam

Prof. Dr. Michael Stehling

Spezialist für minimalinvasive Therapie von Prostatakarzinomen

 


Kontakt:

Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels
Salzburger Straße 65
4600 Wels
Tel.: +43 7242 / 90 90 90
Fax: +43 7242 / 90 90 90 / 309  
Web: http://www.st-stephan-wels.at

 

 

 

 

Ordination Dr. Walter Bostl


Dr. Walter Bostl verfügt über höchste Expertise im Management ambulanter Operationen, insbesondere ist er Spezialist für besonders schonende und sichere Narkoseverfahren. Dr. Walter Bostl führt als Anästhesist die ambulanten Operationen im Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan durch. Das Team der Ordination Dr. Bostl umfasst routinierte Anästhesiepfleger, Schwestern und InstrumentarInnen.


Kontakt:

Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels
Salzburger Straße 65
4600 Wels
Tel.: +43 7242 / 90 90 90   
Fax: +43 7242 / 90 90 90 - 309  
Web: http://www.bostl.com/

 

 

 

 

Dipl.-Phys. Enric Günther


Dipl. Ing. Enric Günther hat als Physiker von Anfang an einen zentralen Platz im IRE Interventionsteam von Prof. Dr. Stehling.      


Kontakt:

Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels
Salzburger Straße 65
4600 Wels
Tel.: +43 7242 / 90 90 90   
Fax: +43 7242 / 90 90 90 - 309   

 

 

 

 

Radiologisches Institut DDr. Artmann | Dr. Ratzenböck


Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ermöglicht einen Prostatakrebs bereits frühzeitig zu entdecken oder das Vorliegen eines Prostatakrebses mit hoher Sicherheit auszuschließen. Sie gilt als das derzeit empfindlichste Verfahren zur Detektion von Veränderungen, die verdächtig für Prostatakrebs sind! Im Radiologischen Institut DDr. Artmann | Dr. Ratzenböck werden auch MR gezielte Biopsien der Prostata durchgeführt.


Kontakt:

Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels
Salzburger Straße 65
4600 Wels
Tel.: +43 7242 / 290 635
Fax: +43 7242 / 290 63513
Email: office@radinst.at   
Web: http://www.mr-wels.at

 

 

 

 

Dr. Gerhard Hermandinger

Facharzt für Urologie  

 


Kontakt:
Konrad-Meindl-Straße 2
4910 Ried im Innkreis 
Tel.: +43 7752 / 87420  
Email: urologie@hermandinger.at  
Web: www.urologie.hermandinger.at          

 

 

 

 

 

Dr. Rudolf Mayer

Facharzt für Urologie  

 


Kontakt:
Hans-Sachs-Straße 8 
4600 Wels    
Tel.: +43  7242 / 411 47   
          

 

 

 

 

 
 

Vorsorge

Die Heilungschancen und die Ergebnisse bei einer Therapie hängen stark davon ab wann eine Erkrankung erkant wird. Dies gilt insbesondere auch für das Prostatakarzinom. Deshalb sind gerade hier regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig.

 

Die Prostatavoesorge umfasst insbesondere die PSA Wertbestimmung und die Digitale Rechtale Untersucherung:

 

PSA Wertbestimmung

Für die PSA Wertbestimmung ist lediglich eine Blutabnahme erforderlich. Aus diesem wird dann der PSA Wert bestimmt. PSA steht für Prostataspezifisches Antigen. Dieses wird von der Prostata produziert und abgegeben und findet sich in geringen Mengen auch im Blut. Eine PSA-Erhöhung kann aber auch verschiedene andere Ursachen haben: Entzündungen, gutartige Prostatavergrößerung, mechanische Reizungen der Prostata (z.B. Radfahren). Er kann aber auch ein Hinweis für Prostatakrebs sein. Insofern empfiehlt sich dann eine weitere Abklärung. Und auch bei normalen PSA Wert ist das Krebsrisiko nicht gleich null. 15%-20% der Männer mit Prostatakarzinom haben einen normalen PSA Wert.

 

 

 

Bildgebende Untersuchung

Bei der transrektalen Sonografie wird der Schallkopf in den Enddarm (Rektum) eingeführt. Auf diese Weise kann ein erfahrener Arzt die Prostata beurteilen. Im Rahmen dieser Untersuchung können Zysten, Verkalkungen in der Prostata (Prostatasteine), sowie größere Tumoren sichtbar gemacht werden.

 

 

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ermöglicht einen Prostatakrebs bereits frühzeitig zu entdecken oder das Vorliegen eines Prostatakrebses mit hoher Sicherheit auszuschließen. Sie gilt als das derzeit empfindlichste Verfahren zur Detektion von Veränderungen, die verdächtig für Prostatakrebs sind!


Die multiparametrische MRT-Untersuchung erfolgt unter Verwendung einer MR-Endorektalspule in Kombination mit einer Oberflächenspule. Sie umfasst sogenannte morphologische Sequenzen, die der detailgenauen Abbildung der Prostata dienen und sogenannte funktionelle Sequenzen, die genauere Informationen über die Art einer auffälligen Veränderung liefern. Dazu gehört insbesondere die MR-Spektroskopie zur Analyse von Metaboliten im Prostatagewebe (Cholin und Kreatin zu Citratverhältnis), woraus sich ein Hinweis auf Gutartigkeit oder Bösartigkeit einer Veränderung ergibt.

Bei unauffälligem Befund der multiparametrischen MRT-Untersuchung kann in der Regel auf eine Biopsie verzichtet werden. Zeigt die multiparametrische MRT-Untersuchung ein verdächtiges Areal kann dieses gezielt biopsiert werden.

Bei suspektem Befund in der multiparametrischen MRT Untersuchung kann eine MR gezielte Biopsie des suspekten Areals durchgeführt werden. D.h. unter Kontrolle durch MR Bilder wird mithilfe einer entsprechende Zielvorrichtung (Needle Guider) unterstützt von einem zugehörigen Softwareprogramm das suspekte Areal millimetergenau anvisiert. Anschließend wird eine Stanzbiopsie zielgenau aus dem verdächtigen Areal entnommen und die korrekte Lage der Biopsienadel durch MR Bilder dokumentiert. Somit ist sichergestellt, dass die Stanzbiopsie tatsächlich aus dem verdächtigen Areal entnommen wird.

Im Vergleich zur transrectal ultraschallgezielten (TRUS) Biopsie, bei der die verdächtigen Herde oft nicht sichtbar sind ergibt sich naturgemäß eine wesentlich höherer Detektionsrate bei der MR gezielten Biopsie (in unserem Patientengut bisher 100%). Durch die gezielte Probenentnahme kann die Anzahl der Proben auch deutlich reduziert werden.

 

Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata wird im Radiologischen Institut DDr. Artmann | Dr. Ratzenböck als Privatleistung angeboten und kostet € 462,00. Zahlreiche Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten vollständig oder zu wesentlichen teilen.

Dauer der Untersuchung: ca. 45 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

Therapie

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten der Therapie eines Prostatakarzinoms, zum Beispiel:

 

- Operation

- IRE Eingriff

- Chemotherapie / Bestrahlung

- Watchfull Waiting 

 

Gemeinsam helfen wir Ihnen die für Sie individuell geeignetste Therapie zu finden. 

Eine Spezialkompetenz in unserem Team ist die IRE Therapie.

 

IRE Therapie im Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels

IRE steht für irreversibele Electroporation. Dabei werden mit Hilfe von Geräten der Firma AngioDynamics über entsprechende Sonden starke elektrische Felder genau im Bereich des Prostatakrebs erzeugt. Damit eine exakte Platzierung der elektrischen Felder erfolgen kann, ist eine vorhergehende genaue Lokalisation des gesamten Tumors mithilfe von speziellen MRT Untersuchungen notwendig. Durch die elektrischen Pulse werden dann Löcher in den Membranen der Tumorzellen erzeugt, sodass diese zu Grunde gehen (induzierte Apoptose). Ein wichtiger Vorteil ist, dass die Tumorzellen für diese Behandlung wesentlich empfindlicher sind, als umgebende Gewebestrukturen, wie Gefäße, Nerven, Blasenschließmuskel und Darm die dann erhalten bleiben. Dies erklärt warum es bei der IRE Behandlung im Vergleich zur herkömmlichen chirurgischen Prostataektomie weniger Komplikationen, wie Inkontinenz und Impotenz, gibt.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Stehling werden IRE Eingriffe im Kompetenzcenter Gesundheit St. Stephan Wels durchgeführt. Die IRE Behandlung ist als relativ neue Behandlung vorerst nur als Privatleistung verfügbar, in welchem Ausmaß eine Kostenrückerstattung seitens der gesetzlichen Versicherungen und seitens einer Zusatzversicherung übernommen wird muss individuell abgeklärt werden.

  

 

 

Kontakt für IRE Erstgespräche & Informationen zum Eingriff:

 

Frau Tanja Kager
Email: organisation@st-stephan-wels.at 
Tel.: +43 7242 / 909090 209

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Kontakt für Patienten

Gerne stehen wir Ihnen telefonisch unter +43 7242 / 90 90 90 oder per Email unter office@st-stephan-wels.at für

 

  • Rückfragen
  • Terminvereinbarungen
  • weitere Informationen

 

während unserer Öffnungszeiten von MO-FR von 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr zur Verfügung.

 

 

 
 
  

Informationen für Ärzte

  

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